Aids-Aktivisten aus China unterstützen (07.02.2008)
Amnesty International ruft zur
Unterstützung des prominenten chinesischen Aids-Aktivisten Hu Jia auf. Der 34-jährige wurde Ende Dezember von Polizei aus seinem Hausarrest verschleppt und vergangene Woche offiziell wegen "Anstiftung zum Staatsumsturz" angeklagt. Menschenrechtler sprechen von Willkürjustiz der chinesischen Behörden. Hu Jia hat sich jahrelang für die Rechte von HIV-Infizierten eingesetzt, die sich bei unsachgemäß durchgeführten Blutspenden infiziert hatten. Durch sein Engagement wurde Hu Jia zu einem der prominentesten chinesischer Menschenrechtler.
Die Aufklärungsarbeit unabhängiger Gruppen zu HIV und Aids in China wird immer wieder von staatlicher Seite behindert . Inzwischen werden zwar regierungsamtliche Kampagnen zur Aufklärung betrieben, besonders vulnerable Gruppen finden dabei aber keine Berücksichtigung.
Mehr zum Thema in englischer Sprache.
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