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Noch viele Herausforderungen (12.08.2008)

aids_2008.logo.jpg Mit den gewohnten Appellen für ein verstärktes Engagement im Kampf gegen Aids endete die 17. Welt-Aids-Konferenz vergangene Woche in Mexico-Stadt. Dieses Treffen von Wissenschaftlern, NGOs und Politikern verdeutlichte aber auch die erheblichen Probleme, die sich weiterhin stellen, eine nachhaltige Antwort auf die Herausforderung 'HIV & Aids' zu finden. Aids bleibt untrennbar mit dem Problem ungleicher Entwicklung verbunden.

Zwei Schlaglichter der Konferenz , die angesichts der Zahl von 33 Millionen infizierter Menschen unterzugehen drohen, verdeutlichen dies:

  • Die Organsiation "Ärzte ohne Grenzen" weist auf die schlechte finanzielle Ausstattung des Gesundheiswesens im südlichen Afrika hin. Ohne eine grundlegende Änderung droht eine Abwanderung qualifizierten Personals aus der Region. So muss eine Krankenschwester in Malawi 400 PatientInnen mit lebensnotwendiger Behandlung versorgen, erhält aber nur ein Einkommen von 3 US-Dollar am Tag.

  • Das Welternährungsprogramm der UN unterstreicht den Zusammenhang von zunehmender Lebensmittel-Knappheit in vielen Regionen der Welt und mangelnder gesundheitlicher Vorsorge: Es zeigt sich, dass z.B. in Swasiland oder Botswana Frauen mit 70 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit ungeschützten Sex haben. Häufig bleibt den Hungernden nur die Prostitution.


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